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Texte-/n mit Herzblut I

Hier und heute möchte ich endlich mein Versprechen vom Dezember einlösen, nämlich dasjenige, meinen Fachbeitrag »Texte-/n mit Herzblut« aus dem zum Jahreswechsel erschienenen Das Schreibbuch – ein Handbuch für alle, die professionell schreiben hier häppchenweise zu veröffentlichen. Ich serviere allen Neugierigen also nun (natürlich mit Herzblut ;-)) den ersten Happen (einfach hier klicken und lesen).

Zum Anteasen hier die Kurzzusammenfassung meines Textes: Texte, ob PR oder Prosa, mit Herzblut texten. Wie geht das? Via Plot ins Herz der Story zielen, Strukturen entwerfen, den inneren Zensor ausschalten, Inspirationen erzeugen, Rollenspiele inszenieren, die Zielgruppe fesseln? Patentrezepte gibt es dafür nicht, aber einige gute Tipps ...

Auf der Webseite www.das-schreibbuch.de gibt's mehr Info und Leseproben. Wer das ganze Buch lesen will, kann es natürlich auch gleich bei Amazon bestellen ;-).


Texte/-n mit Herzblut, TEIL I
von Sarah Ines Struck

»Mittler zwischen Hirn und Händen
muss das Herz sein.«
Thea von Harbou


Was ist ein Text? Ein Zeichensystem! Aus Buchstaben von A bis Z, Wörtern von All bis Zypresse entstehen Slogans, die »Kauf mich!« rufen, Rat- und Tat-Anleitungen aller Couleur, Amtsschimmels Bürokratenbandwürmer, Geschichten, die Sie wie »Romeo und Julia« oder »Das Leben des Brian« zum Lachen und Weinen und vielleicht auch zum Nachdenken bringen. Ein Text ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. Ein Rollenspiel zwischen Autor, Text und Leser entsteht, aus rhetorischen Figuren werden Bilder, aus Bildern ein Film im Kopf. Emotionen imitieren Realität, fesseln und fangen ein, lassen das Blut rauschen – und dann: rotieren Hirnzellen. Aristoteles’ Reinigung durch die Leidenschaften.

Aber wie geht das: sich und den Text in Stimmung bringen? Wenn das Blatt Papier vor Leere knistert oder der Bildschirm nichts als weißes Flimmern ist. Oder wenn mittendrin der kleine Mann im Ohr sagt: »Das ist alles Mist.« Wie geht das? Den Flow-Effekt, den Moment des Ganz-und-gar-mit-sich-und-seiner-Aufgabe-eins- Seins, beim Schreiben und Lesen erleben? Die Kraft von Geschichten nutzen, um Inhalte aller Art, von komplexen Wissenszusammenhängen bis zu Unternehmensbotschaften, erfahrbar zu machen? Mit dramatischen Techniken Wahrnehmungswelten im Kleinen und im Großen verändern? Einen Text schreiben, der Sehnsüchte weckt, der auch dann niemals langweilt, wenn es kompliziert wird, der Image, Umsätze, Bildung oder Vorstellungskraft lustvoll steigert? Wie geht das: einfach eine tolle Geschichte erzählen?
Ich verrate es Ihnen, frei nach William Somerset Maugham: Es gibt drei goldene Regeln, einen guten Text zu schreiben – leider sind sie unbekannt.
Das war die schlechte Nachricht. Jetzt kommt die gute. Vorausgesetzt, dass Sie das Schreibhandwerk von der Orthographie bis zur Grammatik, vom Stil bis zu den Genreregeln intus haben – und natürlich die Binsenweisheit, dass das Schreiben wie jede Kunst zu 80 Prozent Transpiration und zu 20 Prozent Inspiration ist. Widmen wir uns also den 20 Prozent, der Kür, dem Texten mit Herzblut.


TEXTE/-N MIT FLOW-EFFEKT

Egal, ob es sich um einen Werbe- oder Informationstext, ein Gedicht, ein Filmdrehbuch oder einen Roman handelt: Sie wollen erreichen, dass die Zielgruppe, der Zuhörer, der Leser sich mitten in den Text hineinbegibt. Dass er oder sie einen Flow-Effekt erlebt. So nennt der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi einen Zustand des Glücksempfindens, der weit über Klischees von Fortuna oder Harmonie hinausgeht. Flow ist eine Erfahrung, in der Sie sich einer Aufgabe, einem Tun ganz und gar widmen, und zwar jenseits von Zwecken und Zielen, Zeit und Raum, Körper- und Ich-Grenzen. Um den Leser in dieses »Paradies« zu führen, versetzen Sie sich – als Ihr quasi erster Leser – selbst in diesen Zustand.


So erreichen Sie den Flow-Effekt!

# Sie stellen sich eine herausfordernde Aufgabe, der Sie gewachsen sind – und die Sie an Ihre Grenzen führt.
# Sie setzen sich klare Ziele und Zwischenziele.
# Sie versetzen sich in einen Zustand der vollständigen Konzentration und Hingabe und lassen sich nicht ablenken.
# Sie überwinden die Grenzen Ihres eigenen Körpers und Ichs und erleben sich als völlig zweckfrei.
# Sie agieren in spielerischer Autonomie.
# Sie vergessen Zeit und Raum.
# Sie bekommen unmittelbares Feedback.

(...)

» vorwärts zu TEIL II


»dieTextorin« | 04. März 2008, 11:03

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