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Darf PR lügen?

Ob Öffentlichkeitsarbeit lügen darf oder sogar muss, darüber stritten sich kürzlich PRler auf dem »Careers Day Public Relations« in Münster.

Die einen sagten Nein, wie Horst Avenarius, langjähriger Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR): Normen wie die, dass Öffentlichkeitsarbeit wahrhaftig sein und stets als PR erkennbar sein müsse, seien eine wichtige Richtschnur für die tägliche Berufspraxis wie auch für das Ansehen der Branche. Natürlich werde in der PR gelogen, abweichendes Verhalten ändere aber nichts an der Gültigkeit der PR-Kodizes. Es gelte weiterhin der Satz, dass nicht gelogen werden dürfe.

Die anderen sagten Ja, wie Dr. Klaus Kocks, geschäftsführender Gesellschafter der CATO Sozietät für Kommunikationsberatung: Es ginge nicht um die Frage nach wahr oder falsch, sondern nur die, ob Abhängigkeiten offengelegt würden. Man könne niemandem vorwerfen, dass er manipuliere, wenn er es vorher gesagt habe. Dr. Klaus Merten, geschäftsführender Gesellschafter der com+plus GmbH meinte sogar, wer PR betreibe, habe eine Lizenz zum Täuschen.

Dass Täuschung in Zeiten von Web 2.0 allerdings oft schnell durchschaut wird und noch schneller nach hinten losgehen kann, zeigen Beispiele wie die von Jamba und Calvin Klein, wo Mitarbeiter unter Pseudonym PR in Blogs verbreiteten, aber schnell enttarnt wurden. Also ist es vielleicht doch besser, bei der Wahrheit zu bleiben und die als PRler eben in möglichst gutem Licht erscheinen zu lassen. Denn die Einschätzung einer Information beruhe nun einmal auf dem Vertrauen in den Autor oder den Überbringer der Botschaft, wie Werner Bogula, Dozent am Internationalen Institut für Journalismus in Berlin ganz richtig meint.

Handelsblatt-Artikel »Lügen in Zeiten des Internets« lesen ...




»dieTextorin« | 22. Juli 2008, 16:07

Kommentare

Mann sollte Herrn Kocks den Doktortitel entziehen. Denn dieser Titel verpflicht zu Anstand und Wahrheitstreue.

Torben | 24. Juli 2008, 17:07

 

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